Vorstellung des SPD-Sommerprogramms mit den drei Landtagskandidaten.

<font size="2"><strong>„Umweltminister Sander hat seinen Arbeitsauftrag nicht verstanden!“</strong></font> Die drei SPD-Landtagskandidaten Dietmar Schilff, Kirsten Kemper und Klaus-Peter Bachmann (MdL) (in den Bildern v. l.) luden am vergangenen Sonntag alle Braunschweiger Bürgerinnen und Bürger zum Auftakt des SPD-Sommerprogramms und zu einer Diskussion zum Klimaschutz ein. Wir Jusos waren mit dabei.

Etwa 100 Braunschweiger Bürgerinnen und Bürger fanden sich bei sommerlichen Temperaturen im Cinemaxx Braunschweig zusammen, um der Vorstellung des Films „Eine unbequeme Wahrheit“ beizuwohnen. Thema der Dokumentation mit dem ehemaligen US-Vize-Präsidenten Al Gore ist der Klimawandel und die damit verbundenen Herausforderungen für die Menschheit.
In der anschließenden Diskussionsrunde verdeutlichten die drei SPD-Landtagsabgeordneten, dass man auch vor Ort in Braunschweig und in Niedersachsen etwas für den Klimaschutz tun kann. „Es ist vor allem die SPD-Ratsfraktion in Braunschweig, die sich für einen sofortigen Ausbau der Stadtbahn in Braunschweig und der Realisierung der RegioStadtBahn stark macht“, betonte Klaus-Peter Bachmann, Landtagsabgeordneter und Kandidat im Wahlkreis 2 – Braunschweig-Süd. „Nur ein attraktives ÖPNV-Angebot könne die Bürger dazu bewegen, auf den PKW zu verzichten“, so Bachmann weiter.Dietmar Schilff, Landtagskandidat im Wahlkreis 3 – Braunschweig-West, forderte endlich wieder eine Umweltpolitik in Niedersachsen. Der so genannte Umweltminister Sander habe seinen Arbeitsauftrag nicht verstanden, wenn er die Fördermittel für erneuerbare Energien streiche. Umweltschutz und wirtschaftliche Kraft stünden in keinem Widerspruch. Auch um Arbeitsplätze zu schaffen, müsse die deutsche Wirtschaft bei den Umwelttechnologien eine Vorreiterrolle spielen. „Hier gibt es in Braunschweig mit der umweltfreundlichen und zukunftsweisenden Null-Emmissions-Fabrik Solvis ein gutes Beispiel dafür“, lobte Schilff. Auch Bachmann kritisierte Sander: „Wir wollen eine Politik für Niedersachsen, die die Menschen und die Umwelt vor Risiken schützt. Wer wie Sander auf die reine Entfaltung des Marktes setzt, der missachtet alle Probleme und setzt die Umwelt auf Spiel.“Kirsten Kemper, Landtagskandidatin im Wahlkreis 1 – Braunschweig-Nord, zeigte sich beeindruckt, wie viele Möglichkeiten es gibt, selbst etwas für den Klimaschutz zu tun. „Es ist die Summe der Einzelschritte, die Großes bewegen kann“, sagte Kemper. So zeige der Film, dass durch die Gesamtheit aller kleinen Maßnahmen eine mögliche Energieersparnis von bis zu 30 Prozent erreicht werden könne.