Jusos gehen für gerechtes Bildungssystem auf die Straße

Am 24. Januar waren die Braunschweiger Jusos unter den ca. 4000 TeilnehmerInnen einer Großdemonstration gegen die aktuelle niedersächsische Bildungspolitik. Mit dem Protestmarsch durch die Innenstadt Hannovers setzten sie sich für gebührenfreie Bildung und mehr Chancengleichheit ein.

Unter dem Motto „Es bleibet dabei, die Bildung ist frei“, zogen die Teilnehmer nach der zentralen Auftaktveranstaltung am Kröpcke zum Kultusministerium. Begleitet von Sprechchören ging die farbenfrohe und friedliche Demonstration von dort aus mehr als zwei Stunden lang weiter. Sie endete schließlich mit einer Abschlusskundgebung nahe der Universität. „Wir als Jusos fordern seit Langem die Abschaffung von Studiengebühren und eine generelles Ende der Selektion in unserem Bildungssystem. Die Bildungspolitik der schwarz-gelben Landesregierung ist ungerecht und zukunftsfeindlich“, sagte William Labitzke, Vorsitzender des Juso-Unterbezirks Braunschweig.
Zu der Protestveranstaltung hatte neben den Jusos ein breites Bündnis von Parteien, Gewerkschaften und Aktionsgruppen von SchülerInnen und Studierenden aufgerufen. Labitzke zeigte sich in einem anschließenden Fazit kämpferisch: „Wir werden nicht aufhören, uns für die Rechte junger Menschen einzusetzen. Diese Demonstration hat einmal mehr gezeigt, dass unsere Forderungen richtig sind.“